FW-Fichtinger: „Chinesische Dominanz und EU-Verbrenner-Verbot stellen eine ernste Bedrohung für die europäische Automobilindustrie dar“

Der europäische Automobilmarkt muss weiterhin eine führende Rolle spielen!

„Das ist ein Weckruf für Europa! Nicht nur die Dominanz der chinesischen Autohersteller bedroht die geographische Balance der Industrie, auch das Verbrenner-Verbot der EU ab 2035 erweist sich als fataler Maulwurf in den Reihen der europäischen Autoindustrie“, so der WKÖ-Spartenobmann-Stv im Handel und Fahrzeughandel-Sprecher der Freiheitlichen Wirtschaft, Hermann Fichtinger. „Der rapide Vorsprung Chinas ist nur ein Aspekt dieses Alarms. Mit einer klaren Ausrichtung auf Produktion, Verkäufe und Exporte ist China auf dem besten Weg zur automobilen Supermacht“, so Fichtinger.

„Zusätzlich zu diesem äußeren Druck verschärft das EU-Verbrennerverbot die Lage dramatisch. Es beschränkt die Produktion konventioneller Autos und ignoriert dabei, dass die Infrastruktur für Elektroautos in Europa noch lange nicht ausgereift ist. Damit steckt die europäische Autoindustrie zwischen einem unbarmherzigen internationalen Wettbewerb und unnachgiebigen, strengen, regionalen Regulierungen fest“, betont Fichtinger.

„Die glänzenden Jahre üppiger Gewinne für die europäischen Hersteller sind gezählt. In einer abschwellenden globalen Marktlandschaft und einem anziehenden Wettbewerb schießen die Anforderungen an die Rentabilität ins Unermessliche. Es stellt sich die Frage, wie lange die europäische Autoindustrie dieser Belastung noch standhalten kann“, stellt Fichtinger abschließend fest.