FW-Schwingenschrot: Nach Wiener Gastro-Blackout folgt Konkurs-Tsunami

Wiener Gastro-Schikanen haben sämtliche Dezember-Umsätze ersatzlos gekillt

Bis zuletzt hat der Gastrosprecher und Vizepräsident der Freiheitlichen Wirtschaft Wien Dietmar Schwingenschrot gehofft, dass das Rathaus die völlig schwachsinnigen Gastronomie-Schikanen bis zum Lockdown – Ende noch einmal überarbeitet und davon absieht, Gastro & Hotellerie wieder einmal den schwarzen Peter für die verfehlte Corona – Politik zuzuschieben. „Die Wiener Wirte sind also schon wieder die Leidtragenden und müssen für die Fehler herhalten, die andere gemacht haben“, ist Schwingenschrot enttäuscht.

Dass es fürs Rathaus gefährlicher sei, mit seiner Frau oder Freundin ein Wiener Schnitzel essen zu gehen als ein erlaubter Puffbesuch, sei nur ein Beispiel für die vorherrschende Hirnlosigkeit in Wien. Dass die Gastronomie jetzt eine Woche länger geschlossen halten muss, sei eine reine Schikane, die lediglich die Wirten bekämpft und nicht die Pandemie.

„Wenn man danach dann von den Gästen wieder nur wissen will, ob sie eh brav impfen waren, aber nicht, ob sie vielleicht infiziert oder gar ansteckend sind, dann hätte man gleich alles offen lassen können, weil dann ist die nächste Welle vorbestellt” , kritisiert Schwingenschrot.

„Die Gastronomen wollen aufsperren, um überleben zu können. Alles, was die Bundesregierung dieses Jahr nicht völlig ruiniert hat, macht Wien im Alleingang kaputt – jetzt auch noch das gesamte Weihnachtsgeschäft”, erinnert Schwingenschrot. Dass für die Nachgastronomie weiterhin nicht mal eine Perspektive vorherrsche, sei frustrierend. Es gehe insgesamt um tausende Gastrobetriebe, um zehntausende Jobs und hunderttausende Wiener und Touristen, die wieder ins Kaffeehaus oder in die Gastwirtschaft gehen wollen. „Der derzeit willkürlich verhängte Wiener Gastro-Blackout ist die Vorstufe zu einem im Frühjahr kommenden unausweichlichen Konkurs-Tsunami“, warnt Schwingenschrot abschließend.