WKV-Vizepräsident Fischer zur AUVA: Rote Zahlen wegen systemfremden Leistungen!

Geld der Unternehmer wurde wieder einmal zweckentfremdet!

„Die roten Zahlen, welche die AUVA erstmals geschrieben hat, haben eine Ursache. Nämlich, eine Zweckentfremdung der Gelder der Unternehmer, so der Vorarlberger Landesobmann und WKV-Vizepräsident Ing. Edi Fischer.

Fischer dazu: „Dieser Vorfall ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn der Staat in seiner Finanznot in fremde Kassen greift und Institutionen nötigt, fremde Leistungen zu erbringen. Die Unfallverhütung in den Betrieben macht Sinn und wird von der Wirtschaft auch getragen und umgesetzt. Das Ergebnis macht das deutlich, denn die Zahl der betrieblichen Arbeitsunfälle  ist rapide gesunken. Anstatt aber die Betrieb für ihre Präventionsarbeit und Maßnahmen zu entlasten und die Beiträge zu senken, wurden aus den beträchtlichen Überschüssen, systemfremde Leistungen finanziert. Das ist der eigentliche Skandal an der Veröffentlichung der AUVA-Zahlen!“

Dieser Missbrauch müsse sofort beendet werden, schließlich handelt es sich um erhebliche Lohnnebenkosten die einzig und allein der Arbeitgeber zu tragen hat. In Zukunft dürfen die Beiträge der AUVA einzig und allein für die Unfallverhütung verwendet werden, meint Fischer. „Wenn diese Gelder zweckgewidmet und evaluiert werden, dann ist sogar eine deutliche Senkung möglich. Es kann nicht sein, dass der Unternehmer die Melkkuh der Nation ist und für alles aufkommt, betont Fischer.