WKV-Vizepräsident Fischer zum Arbeitsmarkt: Ohne Strukturreformen gibt es keine Erholung in Österreich!

„Täglich grüßt das Murmeltier“ – Österreichs Abwärtsspirale ist nicht zu bremsen! 

Die strukturelle Untätigkeit der Regierung befördert uns ins Niemandsland! Die sozialpartnerschaftliche Koalition kann keine Impulse setzten und fährt mit ihrer Konzeptlosigkeit die Wirtschaft langsam ab sicher an die Wand. Statt versprochenem Wirtschaftswachstum steigt nur die Arbeitslosigkeit, so der Vorarlberger Landesobmann und WKV-Vizepräsident Ing. Edi Fischer, in einer Aussendung.Fischer dazu: „Während bei der Arbeitslosigkeit im EU-Schnitt ein Rückgang zu beobachten ist, weist Österreich im Jahresvergleich den zweithöchsten Anstieg in der gesamten Europäischen Union auf. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung und das Ergebnis verabsäumter Reformschritte. Während konsequente Strukturreformen in anderen europäischen Ländern ihre Wirkung zeigen und eine konjunkturelle Erholung sich in Europa bemerkbar macht, tritt Österreich auf der Stelle und kann nicht am europäischen Aufschwung mit partizipieren.“

“Es gilt nun, rasch und konsequent Maßnahmen zur Schaffung von Wachstums- und Beschäftigungsimpulsen zu setzen. Die substanzielle Senkung der Lohnnebenkosten darf nicht weiter verschoben werden, denn die Gesamtlast an Steuern und Abgaben als Anteil der Arbeitskosten beträgt hierzulande über 49 Prozent während der OECD-Durchschnittswert dagegen bei rund 36 Prozent liegt. Auch brauchen die Unternehmer ein modernes Arbeitsrecht mit flexiblen Arbeitszeiten, sowie einen massiven Bürokratieabbau. Ohne strukturelle Maßnahmen wird man den auf Grund gelaufenen Kahn „Österreich“ nicht wieder flott bekommen”, so Fischer abschließend.