Steuerreform ist Umverteilung der Sonderklasse!

Mogelpackung zur Lasten aller Leistungsträger im Land!

„Die Steuerreform ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben wurde. Statt den versprochenen Einsparungen wird wieder nur umverteilt und dies hauptsächlich auf dem Rücken aller Leistungsträger im Land. Auch die Entlastung der Niedrigeinkommen wird der kalten Progression zum Opfer fallen“, so der WKV-Vizepräsident Ing. Edi Fischer, in einer Aussendung.

Die Quasi-Reform bringe nicht nur enorme Belastungen für den Tourismus, sondern für die Gesamtwirtschaft. Neben den bekannten Steuererhöhungen und Belastungen etwa bei Betriebsübergaben würden auch die Lohnnebenkosten erhöht oder Freibeträge gestrichen, betont Fischer. „Angesichts der Tatsache, dass Österreich ein Steuerbelastungshochland ist und im internationalen Wettbewerbsranking immer weiter zurückfällt , ein wirtschaftspolitischer  Nonsens der Sonderklasse! Auch die Neuregelung im Bereich der Dienstfahrzeuge ist mehr als nur kontraproduktiv und gefährdet die Automobilbranche massiv in ihrer Existenz.“, kritisiert Fischer.

„Was spricht gegen eine echte Verwaltung- und Bürokratiereform, sowie eine Durchforstung des Förderdschungels? Dort liegt ein enormes Einsparungspotential, mit dem man jede Steuerreform ohne neue Belastungen finanzieren könne. Die Leistungsträger im Land noch mehr zu schröpfen, schadet nur der Wirtschaft, weil der notwendige Binnenkonsum als Konjunkturmotor damit abgewürgt wird. Österreich braucht den Mut zu Reformen verbunden mit der Bereitschaft zum „Schlachten von heiligen Kühen“ und keine weiteren Umverteilungsexzesse“, so der RfW-Landesobmann und WKV-Vizepräsident Ing. Edi Fischer.