WKV-Vizepräsident Fischer: Untätigkeit der Regierung gefährdet Wirtschaftsstandort!

Ohne gesunde Leitbetriebe schwächelt auch der Mittelstand!

Der Abstieg Österreichs im internationalen Wettbewerbsranking von 22 auf Platz 26 ist offenbar nicht zu stoppen. Unser Land ist dort, wo unser wichtigster Handelspartner Deutschland vor 10 Jahren gewesen ist. Grund dafür sind die Untätigkeit der Regierung im Bereich Entbürokratisierung und die Arbeitszeitflexibilisierung. Statt die Wirtschaft zu entlasten, werden die Betriebe weiter belastet und in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit massiv gefährdet , so RfW-Landesobmann und WKV-Vizepräsident Ing. Fischer in einer ersten Reaktion.

Fischer weiteres: „Kein Wunder, dass immer mehr österreichische Industriebtriebe ihre Investitionstätigkeit ins Ausland verlagern, denn der zunehmende Bürokratieexzess ist für den Unternehmer nicht mehr zu ertragen. Die Situation ist aber besonders dramatisch, da ohne Leitbetriebe auch der Mittelstand als Zulieferer massiv gefährdet wird. Diese Betriebe können nicht auslagern und müssen daher die volle Härte der Wirtschaftsunfähigkeit der Regierung erdulden. Wenn nicht rasch ein Gesinnungswandel geschieht, wird diesen Betrieben die Luft zum Atmen ausgehen und dann haben wir ein ernstes volkswirtschaftliches Problem. “

„Der Abwärtstrend Österreichs ist dramatisch. Laufende Neiddebatten und völlig überzogene Forderungen wie eine Strafsteuer für geleistete Überstunden sind Gift für eine attraktive Standartpolitik. Die schlechte Bewertung wegen hoher Abgabenquote, den enormen lohnsummenabhängigen Abgaben und das teure und schwierig zu administrierende System des Abgaben- und Sozialversicherungsrechts schreit nach raschen Maßnahmen. Auch die Entwicklung der Arbeitskosten und die laufend ansteigenden Belastungen aus verschiedenen umweltpolitischen Maßnahmen, sind weitere Gefährdungspotentiale für den Wettbewerb unserer Wirtschaft.  Diese Nachteile können auch durch gewünschte Produktivitätszuwächse nicht kompensiert werden, vor allem da die für Produktivitätszuwächse notwendigen technologischen Fortschritte natürlich nicht zum Nulltarif möglich sind. Die Ideen und Reformvorschläge des RfW zum Bürokratieabbau und flexiblen Arbeitszeiten sind daher aktueller und dringlicher denn je“, so Fischer abschließend.