WKÖ-Delegierten stimmten gegen die Interessen der Gastronomie und beschleunigen das Wirtesterben!

FW-Ortlieb: Einzig der freiheitlichen Fraktion ist der Fortbestand von Wirtshäusern nicht egal!

„Unser Antrag auf Wahlfreit wurde mittels eines völlig an der Grundproblematik vorbeigehenden Abänderungsantrages von WB und SWV nicht einer Abstimmung zugeführt und gilt somit als abgelehnt. Damit wurde eindeutig gegen die Interessen der eigenen Zwangsmitglieder der Tourismusbranche gestimmt. Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass es diesen beiden Fraktionen nicht um die kleinstrukturierte Gastronomie und ihre Sorgen geht, sondern leistet jetzt sogar aktive Beihilfe zum künftigen Wirtesterben!“, so der stellvertretende Bundesspartenobmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft und Delegierter zum Wirtschaftsparlament Patrick Ortlieb.

Ortlieb weiter: „Einzig die Freiheitliche Wirtschaft hat gemeinsam mit der FPÖ immer wieder mit Nachdruck auf die Wahlfreiheit und Selbstbestimmung der Unternehmer bestanden. Wir haben stets gefordert, dass es alleine den Gastronomen überlassen bleiben muss, sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben dafür zu entscheiden, welche Art von Lokal (Raucher, Nichtraucher oder eines mit getrennten Bereichen) sie betreiben wollen! Mit den vagen Versprechungen nach einer Investitionsabgeltung verkennt man das Problem, da Einmalzahlungen keine langfristige Wirkung haben, sondern wie Strohfeuer verpuffen. Die einzig ausschlaggeben Parameter für den betrieblichen Erfolg in der Gastronomie sind die Gäste und ihr Konsumverhalten!“

„Als Freiheitliche Wirtschaft geben wir zu bedenken, dass man aufgrund dieser Vorgehensweise zur Einschränkung der unternehmerischen Freiheit nicht vor anderen Branchen halt machen wird. Wir als Unternehmer werden uns noch auf ganz andere Restriktionen einstellen müssen, wenn man sich so manche Forderungen der linkslastigen Fraktionen ansieht. Die heutige Vorgehensweise zeigt auf jeden Fall klar und deutlich, dass auch nächste Woche im Nationalrat nur die FPÖ auf Seiten der Tourismusbranche stehen wird!“, so Ortlieb abschließend.